VfL Suderburg gewinnt das Hauptturnier

Am Sonntagabend konnte der VfL Suderburg zum ersten mal das nun bereits zum 10. mal ausgerichtete Hallenturnier um den Friede Cup gewinnen und den ausgespielten Wanderpokal, von Suat Yavsan des Friede Bauzentrums, in Empfang nehmen. In einem vom Ergebnis her einseitigen Finale setzte sich die Suderburger gegen ihr eigenes, bis dahin brillierendes, Nachwuchsteam JSG Suderburg U18 mit 6:2 durch. Das Finale war von vielen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten geprägt, die aber zumeist nur von den "alten" Suderburger Hasen genutzt wurden.

        
              
Die Trainer und Mannschaftsführer wählten Tom Wilhelms von der JSG Suderburg mit ingesamt 5 Stimmen zum Spieler des Turniers. Die Torjägerkrone "erschoss" sich mit 7 Treffern Kennet Gamilien vom TSV Bienenbüttel II., beide erhielten dafür einen 25,- € Gutschein von SZ Sportz.
        

Kennet Gamilien vom TSV Bienenbüttel II

Tom Wilhelms von der JSG Suderburg

       
An den insgesamt drei Turnierabenden konnte der SV Natendorf in der Sporthalle des Herzog-Ernst-Gymnasium 32 Mannschaften mit 323 Spielern und über 560 Zuschauer begrüßen. Den Fußballfans wurden an den drei Tagen ingesamt 426 Tore präsentiert, von denen alleine 147 im Hauptturnier gefallen sind. In den drei Turnieren mit 82 zumeist fair geführten Spielen waren mit Dominik Hoffmann, Fabian Schulz, Heinz-Georg Degner, Helmut Baum, Jan-Philipp Müller, Torben Klatsche und Werner Detel insgesamt 7 Schiedsrichter im Einsatz.
           

Das Turnier in Kürze:

Nr. Beginn 1. Halbfinale Ergebnis
21 18:04 JSG Suderburg U18 - SV Natendorf 3 : 0
1. Gruppe A
2. Gruppe B
Nr. Beginn 2. Halbfinale Ergebnis
22 18:17 TSV Bienenbüttel II. - VfL Suderburg 0 : 1
1. Gruppe B
2. Gruppe A







































Nr. Beginn Spiel um Platz 3 und 4 Ergebnis
23 18:43 SV Natendorf - TSV Bienenbüttel II. 0 : 7
Verlierer Spiel 21
Verlierer Spiel 22
Nr. Beginn Endspiel Ergebnis
24 18:56 JSG Suderburg U18 - VfL Suderburg 2 : 6
Sieger Spiel 21
Sieger Spiel 22
Platzierungen
1.
VfL Suderburg
2.
JSG Suderburg U18
3.
TSV Bienenbüttel II.
4.
SV Natendorf

Zum kompletten Spielplan        

          

Artikel von AZ-Online:

Uelzen. Die jungen Wilden haben es den alten Hasen gezeigt. Mit ihrer frechen und unbekümmerten Art haben sich die U18-Fußballer der JSG Suderburg am Abschlusstag des Friede-Cups 2012 in die Herzen der Fans gespielt.

Am Ende hat sich doch noch die Routine durchgesetzt. Die Herren des VfL Suderburg gewannen den Friede-Cup nach einem 6:2-Endspiel-Erfolg gegen die eigene U18-Mannschaft und ließen sich feiern. Fotos: Ph. Schulze

Am Ende hat sich doch noch die Routine durchgesetzt. Die Herren des VfL Suderburg gewannen den Friede-Cup nach einem 6:2-Endspiel-Erfolg gegen die eigene U18-Mannschaft und ließen sich feiern. Fotos: Ph. Schulze

Doch ausgerechnet im Endspiel wurde das Nachwuchsteam gestoppt – von der Suderburger Herren-Mannschaft.

Suderburgs Herren-Coach Thorsten Kahmann tat der eigene Nachwuchs fast schon ein wenig Leid. „Über das ganze Turnier hat die U18 den besten Fußball gespielt.“ Doch im Finale des Turnieres für Kreisligisten und Vertreter der 1. Kreisklasse wirkte das Team „überdreht“, fand der Organisator Matthias Plank. Mit 2:6 verlor das Jugendteam gegen die eigene Herrenmannschaft, sammelte aber von allen Seiten Lob.

Allen voran von Kahmann, der sich von den Talenten viel in der Zukunft erhofft. „Ich habe fast nur Studenten in meiner Mannschaft. Wir brauchen guten Nachwuchs. Und in der U18 sind viele Spieler taktisch und spielerisch super geschult.“

Gleich zweimal trafen die VfL-Teams aufeinander. In der Vorrunde siegte die U18 mit 2:0 und wurde verlustpunktfrei Gruppensieger. Die Senioren holten mit Ach und Krach Rang zwei mit einem Punkt Vorsprung auf den TuS Bodenteich II. Dass es im Endspiel zum Wiedersehen mit dem eigenen Talentschuppen kam, wirkte auf Kahmann wie ein Traum. „Das war wie in Spanien. Als hätte Barcelona gegen Real Madrid gespielt.“

Spanisch kam auch Plank das Resultat im Spiel um Platz 3 vor. Titelverteidiger SV Natendorf wurde vom TSV Bienenbüttel II beim 0:7 vorgeführt. Kennet Gamlie erzielte fünf (!) Tore und wurde dadurch mit sieben Treffern auf der Zielgeraden Torschützenkönig. „Das war schon bitter“, gab Plank zu, der nach drei Tagen und drei Hallenturnieren ganz schön platt war. Sein Fazit: „Es war anstrengend, aber schön.“

565 Zuschauer strömten zu den drei Veranstaltungen in die HEG-Halle. Davon 210 zum letzten und stärksten Turnier. Dass die Natendorfer solch ein Event für unterklassige Vereine auf die Beine stellen, kam bestens an. Plank: „Die Teilnehmer waren begeistert, weil sie nicht so viele Möglichkeiten haben, in der Halle zu spielen.“

          

           

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